Brandaris Euro-Cup Terschelling und 6 Stunden von Berck 2016

Better late than never

rechtzeitig zum Nikolausi, Bericht November 2016

TERSCHELLING (12.-13. November)

Fünf mutige YCSPO Winterpiloten machten sich auf den Weg und meanderten auf der MS Friesland und Cat von Harlingen nach Terschelling im holländischen Wattenmeer. 2 Stunden an Deck bei schönstem Winterwetter und der Weg zum Strand am Paal 8 war gefunden.

Das deutsche Trüppchen, z.T. im Hotel Nap in West-Terschelling logierend, traf sich abends zum Essen in historischem Gemäuer, unweit des Brandaris Leuchtturms, alle 5 Sekunden das berühmte Leuchtfeuer über uns schweifend. Wunderbar.

Waldemar und sein Standart waren natürlich am Freitag schon fahrbereit, und er wurde dann souveräner Sieger in seiner Klasse, Glückwunsch! Kay-Enno in der Mini-Yacht war sehr schnell unterwegs, Hans-Werner im Team des oranje Schlitten von Gordi kämpfte mit Ivan, Karsten und ich segelten dankenswerterweise in Excelors, die Floor für uns organisiert hatte.

Samstag konnten wir drei Läufe segeln, das hat Spaß gemacht. Einige sind nach der Regatta auch noch die gesamte Nordküste abgefahren; am Sonntag war eher wenig Wind, so dass die nicht alle gleichermaßen in Fahrt kamen. Auf dem Weg zur Fähre haben Karsten und ich uns als Inselpiraten betätigt und noch nach Austern gegraben; zuhause angekommen: nachdem sie geschrubbt waren, lecker, wenn sie auch pazifische Immigranten bleiben und die Kollegen aus der Normandie eigentlich leckerer sind.

Herzliche Glückwünsche an Floor und seinen Club anlässlich des 25. Geburtstags des Clubs wurden würdig überreicht, denn am Samstagnachmittag wurde das neue Clubhaus mit allen Ehren eingeweiht; danach gab es ein üppiges Dinner im Hotel Paal 8. Das Haus ist toll, sehr solide aus Holz mitten in die Dünen gebaut. Mir gefällt der DN-Tresen besonders gut, definitiv ein Ort, an dem gefeiert werden kann, see many of you in March 2017: Brandaris Euro Cup!

à Film von Hans-Werner : www.youtube.com

Terschelling 2016 25 years New Clubhouse Open Dutch Championships

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Les 6 heures de BERCK-SUR-MER 19.-20. November)

DIe 6 Stunden lockten dann auch unsere älteren Hasen in die Normandie, Paul fest entschlossen, mit Marco in Klasse 2 zu starten, Peter Biner als Senior Consultant mit von der Partie. Christoph startete mit Kay-Enno im weißen G 400, Hansel natürlich in belgischer Tradition mit Jan Vercamen im Wagen, Wolfgang und der flinke Franke, französisch Gerlasch ausgesprochen, bildeten ein Team, während andere die deutsch-französische Freundschaft pflegten: Karsten und Gildas in F 123, und Arnold, bekannt als Race at the Bar Beauftragter, mein Coéquipier in F337. Beach Spirit war in dieser Angelegenheit findig tätig J, so auch für die Gestaltung unserer Shirts, im historischen WWII Kontext sehr kreativ.

Jury-mäßig fanden wir uns mit Andrea und Floor in sehr vertrauter Umgebung, das ist sehr gut, irgendwie auch schade, dass jetzt die Winterpause ein wenig eingeläutet ist.

Der Klassiker der 6 Stunden terminiert am Freitagabend: Bruno Berry moderiert die Tirage der Startnummern souverän und die französischen Rufe „ à poile“ sind zu hören. Beim vorherigen Abendessen an der Promenade hatten wir schon unsere belgischen Freunde wiedergefunden, aber auch die Angelsachsen. Klasse, dass auch Geoff und Ian sich auf den Weg durch den Eurotunnel gemacht hatten, ersterer war wie üblich mit Grafiken bewaffnet.

Am Samstagmorgen hieß es um 7 Uhr aufzuriggen; nicht wirklich lustig, am Samstag um 6.30 h zu frühstücken, aber alle schienen wild entschlossen, nicht ahnend, dass nach 1,5 Stunden, von 31 Yachten nur noch 7 fahrfähig waren, als das Rennen endlich abgebrochen wurde: Hagel, Schauer, Gewitterböen, von Allem war etwas dabei. Aber wir waren dabei!

Wenn man am Samstag abends keine Chance hat, Coquilles St. Jacques im Esplanade zu bestellen, ist das Croisière, eine geeignete Adresse, Rochen und Muscheln wurden geordert, und der ein oder andere Gourmand konnte die Ile Flottante genießen. Die Schlauen hatten die Segelwagen bereits verladen, wohl weißlich, dass am Sonntag 9-11 Beaufort über uns hinwegfegen würden. Definitiv zu  viel Flugsand in der Luft, wie im Desert Storm. Viele Piloten trauten sich nur mit Helm auf die Straße.

Plötzlich waren dann alle wieder weg, leider, Karsten und ich haben noch einen Zwischenstopp eingelegt in Dunkerque direkt am alten Hafen und wirklich  leckere Muscheln mit Maroille gegessen, die Stadt wirkt einigermaßen hässlich auf ersten Blick, lasst Euch nicht abschrecken!

à Bilder: www.youtube.com

6 hours of Berck 2016 part 1

verantwortlich für diese Zeilen: Meike G 68

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