Das Risiko ist immer an Bord

Sankt Peter-Ording – Ein winziger Moment der Unaufmerksamkeit kann reichen, eine fatale Fehleinschätzung, ein auftauchendes Hindernis, ein konkurrierender Pilot, der plötzlich den Weg kreuzt. Schon ist er da, der Unfall. Dann sind die Strandsegler vom Yachtclub Sankt Peter-Ording (YCSPO) froh, dass immer ein Rettungswagen bereit steht. Dank der DLRG. Kein Rennen wird gestartet, ehe nicht die Helfer in der Not vor Ort sind. 

Weder ist Strandsegeln eine Risikosportart, noch sind die Piloten wilde Draufgänger, sondern besonnene und gut ausgebildete Sportler. Aber bei Geschwindigkeiten von bis 120 Stundenkilometern auf dem Strand von Sankt Peter-Ording, bei Wechseln der Sandbänke oder plötzlich entstehenden Prielen, fährt das Risiko immer mit.

Gerade bei starken Winden können sich Strandsegler überschlagen. Meist enden die Unfälle glimpflich, schützt das Material den Menschen. Seit Jahren schon tragen die Piloten, so werden die Strandsegler genannt, Helme, schützen Überrollbügel bei den größeren Wagen die Segler. Aber manchmal tritt er dann doch ein: der Notfall! 

Auf weitere fünf Jahre gute Zusammenarbeit: Christoph Hanke (2.l.), Vorsitzender der Strandsegler, und Johann Stauch, Vorsitzender der DLRG Sankt Peter-Ording, besiegeln den neuen Vertrag. Mit im Bild: Nils Stauch (l.), technischer Leiter der DLRG, Regattaarzt Otto Kloppenburg (2.v.r.) und der zweite Vorsitzende des YCSPO, Karsten Meyer.

An Ostern hat der YCSPO nun die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der DLRG für weitere fünf Jahre besiegelt. Für die Strandsegler ist 2018 ein besonderes Jahr. Vom 29. September bis 5. Oktober finden in Sankt Peter-Ording die Weltmeisterschaften statt. Durch die Kooperation mit der DLRG ist für die Sicherheit aller rund 150 erwarteten Teilnehmer gesorgt. 

Sicherheit wird beim YCSPO großgeschrieben. Deshalb hat der Verein nun auch für alle Aktiven einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe angeboten, ausgeführt durch die örtliche DLRG. Ein beruhigendes Gefühl für alle Piloten, sich auf die Hilfe der Ersthelfer verlassen zu können. Und noch beruhigender, dass die ehrenamtlichen Lebensretter von DLRG immer vor Ort sind. 


Bisherige Anmeldungen