SAUerei am Strand

Sankt Peter-Ording (jeb)  Und dann, als der Herbst kam, mit seinen grauen, nassen Wolken, die Winterpause nahte, da wurden sie plötzlich für einige Momente zu Memmen. „Na, die Prognose für die SAU ist ja nicht gut. Wenn es morgen regnet, sollten wir nicht segeln. Immerhin müssen ja die Hälfte der Teilnehmer stehen und warten“, winselte es im What’sApp-Verteiler des Vorstands. Die Zustimmung kam prompt: „Ja, sehe ich auch so.“ Andere wehrten sich: „Regatta ist Regatta“. Frostig kam die Antwort zurück: „Na, dann. Auf in den Regen und 6 Grad.“

 

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Die Saison 2016 ist abgewunken…

So wurde der Name mal wieder zum Programm. Wer weiß denn schon, dass der Sau-Pokal eigentlich für Saison-Abschluss-Umlaufrennen steht und nicht für eine dreckige Angelegenheit, bei der sich Segler bisweilen in Matschlöchern am Strand suhlen. Und auch noch Spaß daran haben.

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Warten auf dem Teamkollegen

Bei der Abstimmung am Regattamorgen hatte sich gezeigt, dass Strandsegler vor Wind und Wetter, Kälte und Regen keine Scheu haben. Die Kampfabstimmung fiel eindeutig aus, auch wenn klar war, dass die Plate nicht für Rennen taugte, höchstens für Hobies. Abgesoffen und vollgelaufen war sie – und erinnerte damit stark an ein paar Gestalten vom Vorabend. Gesegelt wurde trotzdem. Sieben Teams gingen mit Miniyachten an den Start, 13 mit Promos. Jung und alt, erfahren und Newcomer mischten sich. Kurz vor der einsetzenden Flut konnten noch drei Rennen gesegelt werden. Begeistert zeigten sich nicht nur die Piloten, auch die Sonne schenkte noch einmal kurz ein Lächeln, ehe wieder dunkle Wolken das Licht über der Sandbank und der Saison 2016 ausknipsten.

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Last man walking…

Bei den Minis konnten Olaf Riebenstein und Kay-Enno Brink alle Rennen gewinnen, auf Platz zwei fuhr das Familienunternehmen Barbara und Linus Starke und den dritten Platz sicherte sich Sven Kraja mit Momme Nissen.

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Wo will er (Sven Kraja) eigentlich hin?

Die Promo-Konkurrenz dominierten die Standarten Anke Münch und Waldemar Konopka, vor der deutsch-belgischen Freundschaft mit Karsten Meyer und Herbert Vermeulen. Punktgleich auf dem 2. Platz wurden Martin Kauffmann und Markus Gloy, gefolgt von Christian Düber und Hans Carstens auf dem 3. Platz.

Hier geht’s zu den Ergebnissen:

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Vielleicht zu ihm: Sven Harder, der beim SAU-Pokal an der Strecke beratend tätig war und nicht mitsegelte

Und hier noch einige wackere Seglerinnen und Segler:

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